Schwermetallbelastung – Quecksilber ausleiten – Amalgam ausleiten – Laboruntersuchung

Schwermetalle sind eine starke Belastung für den Körper. Blei, Aluminium, Nickel, Kadmium, Quecksilber und Beryllium lagern sich nämlich in diversen Organen und Geweben ab. Dadurch werden Zellfunktionen gestört und wichtige Enzymsysteme regelrecht gelähmt was zu einer Freisetzung freier Radikale führt und dadurch eine Kaskade weiterer sehr unerwünschten Wirkungen losbricht. Alterungsprozesse werden begünstigt und das Risiko für Krebs, Arteriosklerose und anderer schwerer Leiden steigt.

Gebiss als Ursachenherd

Wurzelbahandelte Zähne, auch als tote Zähne bezeichnet, stören unserern gesamten Organismus. Sie sind ein Herd für viele Krankheiten. Amalgam Füllungen stellen ein weiteres Problem dar. Insbesondere bei neurologischen Erkrankungen sowie anderer chronischer Leiden sollte man darüber nachdenken Amalgam und wurzelbehandelte Zähne entfernen zu lassen. Auch wenn das noch nicht die Heilung ist, aber es kann ein Fortschreiten verlangsamen oder stoppen. Es sind jedoch Fälle bekannt, bei dem sich nach einiger Zeit der Organismus selbst regeneriert hat.

Folgende Organe können mit Quecksilber belastet sein: Niere, Nebenniere, Gallenblase, Herz, Gehirn, Leber, Hirnanhangdrüse (Hypophyse), Schilddrüse, Fettgewebe, Mandeln, Lymphdrüsen, Magen oder Wurmfortsatz des Blinddarm. Wegen der sehr langen Halbwertzeit von rund 18 Jahren, ist eine Quecksilberbelastung im Gehirn besonders gravierend. Es würde bedeuten, dass man nach 36 Jahren noch immer mit 25 Prozent der ursprünglichen Menge an Quecksilber belastet ist. Sowohl der Nachweis, die Mobilisierung als auch die Ausleitung stellt sich hier als besonders schwierig dar, denn die Blut-Hirn-Schranke muss überwunden werden.

Sonstige Quecksilberquellen

Quecksilber kann die so genannte Plazentaschranke überwinden. Eine Schwangere entgiftet bis zu 60 % ihrer Quecksilbebelastung an ihr Erstgeborenens. Viele Impfstoffe enthielten früher als Konservierungsmittel die Quecksilberverbindung Thiomersal.Eine Quecksilberbelastung kann auch ernährungs- (Fisch, Meeresfrüchte, Trinkwasser), umwelt- oder arbeitsbedingt sein. Einige Medikamente (Augentropfen, harntreibende Mittel), Salben, Puder, Kosmetik enthalten Quecksilber als Konservieungsstoll oder keimtötende Kompomente.

Achtung:  Eine Amalgamentfernungen sollte von einem Spezialisten durchgeführt und gut Vorbereitet sein um eine weitere Belastung zu vermeiden.

Labortests: Quecksilberausscheidung im Urin nach DMPS Mobilisation (Ein Wert von mehr als 50 mcg/g Kreatinin wird als therapiewürdig angesehen)

Kaugummitest: Wenn die Quecksilberkonzentration im Speichel nach dem Kauen um mehr als 5 µg/l höher liegt, deutet dies auf einen erhöhten Abrieb aus Amalgamfüllungen hin. Der Kaugummi-Test gibt nur einen ungefähren Anhalt dafür, wie viel Quecksilber beim Kauen freigesetzt wird. Er sagt nichts über die Belastung des Körpers mit Quecksilber aus.

Porphyrinurie-Test: Porphyrine sind maßgeblich an der Bildung von Hämoglobin beteiligt, welches ein Teil der Roten Blutkörperchen ist. Quecksilber und andere Schwermetalle können bestimmte Enzyme blockieren, so dass Porphyrine nicht „weiterverarbeitet“, sondern ungenutzt mit dem Urin ausgeschieden werden. Der erhöhte Werte wird als Porphyrinurie bezeichnet.

Auf folgende Vorsichtsmassnahmen des Zahnarzts sollten Sie bestehen:

  • Nebelsauger, Speichelsauger 
  • Wasserspraykühlung, um Erhitzungen zu vermeiden
  • möglichst viel Amalgam sollte mechanisch, also ohne Bohren entfernt werden
  • Niedrigtourige Einmalhartmetallfräser verhindern, dass durch Erhitzung besonders viel Quecksilber freigesetzt wird. 
  • Kofferdam – eine Gummiabdichtung des gesamten Mundraums – schützt vor Amalgamresten, nicht jedoch vor Quecksilberdampf. Deshalb sollte der Patient externe Luft über eine Atemmaske erhalten.
  • Kurz vor der Entfernung 1-2 El Bentonit / Zeolith einnehmen

 

Sprechen Sie mit Ihrem Zahnarzt über den genauen Ablauf und die Erfordernisse. Sollte er nicht eine entsprechende Ausrüstung oder die Bereitschaft für eine solche Behandlung haben, ist eine solche Behandlung mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden. Gerne können wir Ihnen entsprechende Zahnärzte nennen.

Ausleitungstherapie

Quecksilber wird durch Ausleitung mobilisiert und kann zusätzlich im Körper verteilt und abgelagert werden. Ausleitung daher erst nach Entfernung der Füllungen.

DMPS

mobilisiert Schwermetalle aus dem Gewebe, bindet sie und sorgt dafür, dass sie über die Nieren ausgeschieden werden können. Allerdings müssen die Nieren in einwandfreiem Zustand sein. Auch der Mineralstoffhaushalt sollte regelmässig überprüft werden, da DMPS zu einem (geringfügigen) Verlust von Mineralstoffen führen kann.

DMPS kann oral eingenommen oder intravenös injiziert werden. Allerdings ist DMPS nicht in der Lage, die Blut-Hirn-Schranke zu passieren und kann daher das Quecksilber im Gehirn nicht erreichen.

Selen kann Quecksilber an sich binden und unschädlich machen. Außerdem können dadurch Enzyme, die durch das Schwermetall blockiert sind, wieder befreit werden. Dies alleine kann zu einer erheblichen Verbesserung der Stoffwechsel-Funktion führen.

Organisches Germanium hat die Fähigkeit Quecksilber und Kadmium sehr stark an sich zu binden und auszuleiten.

Medizinalkohle in Pulverform

Um Quecksilber im Darm zu binden und den enterohepatischen Kreislauf zu verhindern. Es wird 1 mal wöchentlich 10 g empfohlen. Auch wenn bereits andere Stoffe wegen Allergieauslösung nicht verwendet werden können, ist Kohle einsetzbar. Allerdings können auch nützliche Darmbakterien und Vitamine gebunden werden.

EDTA und DMSA (intravenös oder intramuskulär)

DMSA sind auch als Kapseln und EDTA als Zäpfchen erhältlich. Die Anwendung können Sie bei Ihrem Arzt oder HP erfahren. Große Mengen von Schwermetallen können hierbei chemisch gebunden und hauptsächlich über die Nieren ausgeschieden werden.

Da bei einer Schwermetallausleitung die Hauptentgiftungsorgane (Niere, Leber, Lymphe, Darm) eine große Arbeit leisten müssen benötigen Sie während dieser Zeit ständige Unterstützung in Ihrer Funktion. Lesen Sie zum Thema Leberentgiftung mehr bei: www.leberentgiften.net

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