Thermographie in der Krebsdiagnostik – Computer Regulations Thermographie (CRT)

thermographie
Die Regulationsthermographie gibt sehr früh Aufschluss über eine Veränderung und ist dabei nicht invasiv, funktioniert ohne Strahlenbelastung und ist nicht schmerzhaft!

Thermographie (Wärmeschreibung) ist einfach ausgedrückt eine Wärmemessung. Bereits vor langer Zeit konnten Ärzte mit dem Handrücken auf der Körperoberfläche ihres Patienten besonders heiße oder kalte Hautstellen erfühlen. Daraus wurde auf entzündliche oder degenerative Erkrankungen in den darunter liegenden Organen geschlossen. In der Zwischenzeit ist man mithilfe modernster Technik in der Lage, diese alten Erfahrungen zu nutzen. Elektronische Messfühler können innerhalb von Sekunden mit höchster Genauigkeit die Temperaturen der menschlichen Haut unverfälscht ermitteln.

Funktionelle Wärmemessung ohne schädliche Röntgenstrahlen

Bei einer Regulationsthermographie werden im Abstand von Minuten die Temperaturen bestimmter Organe vor und nach der Anwendung eines Kältereizes gemessen. Es ist eine Diagnosemethode, die man als Ergänzung zu klassischen Untersuchungen wie die Bestimmung von Blutwerten, Ultraschall oder Kernspinntomographie etc. sehen sollte. Aus unzähligen Vergleichsmessungen bei gesunden Menschen ist bekannt, wie die Organe normalerweise reagieren. Man hat somit gute Vergleichswerte bzgl. des Temperaturverhaltens dieser bei Gesunden, um über Krankheiten aussagekräftige Erkenntnisse zu gewinnen.

Im Unterschied zu klassischen Diagnoseverfahren spielt bei der Wärmeregulation des menschlichen Körpers zusätzlich eine Vielzahl von Faktoren eine Rolle: Stoffwechsel, Durchblutung, Hormonsystem, Funktion des Nervensystems sowie die der Muskulatur. Man ist also in der Lage, das sogenannte Fein-Tuning zwischen den Körpersystemen, welches bei schweren Krankheiten gestört ist, insgesamt in Betrachtung zu ziehen. Diese Feinabstimmung kann nämlich bereits gestört sein, bevor aufgrund von Röntgen, Ultraschall oder Laborwerten Auffälligkeiten gefunden werden.

Die Regulationsthermographie ergibt aus vielen Einzelwerten zusammengesetzt ein aufschlussreiches Bild, welches einem erfahrenen Therapeuten wertvolle Erkenntnisse über den Gesamtzustand des Organismus und seiner Funktionen vermittelt. Bei Problemfällen lässt sich oft ein Hinweis auf bisher nicht erkannte Leiden oder verborgene Ursachen finden. Verknüpfungen zwischen einem Herd (wie Zähne, Nebenhöhlen, Blinddarm, Mandeln) und chronischen Erkrankungen lassen sich ausmachen. Das Wesentliche jedoch ist, dass Wärmeveränderungen frühe Anzeichen einer Funktionsstörung sind, welche oft schon Jahre vor spürbaren oder klinisch nachweislichen Leiden festzustellen sind.

Selbst bei jungen und gesunden Menschen ist es mit dieser Methode eines Thermogramms möglich, Schwachstellen im Organismus aufzuzeigen. Damit ist die Regulationsthermographie eine geschätze Vorsorgeuntersuchung, um Krankheiten oder Tendenzen dahingehend sehr früh aufzuspüren. Des Weiteren dient jenes Verfahren wertvoll dazu, eine laufende Therapie zu überwachen, da man somit in der Lage ist, im Thermogramm den Fortschritt der Gesundung zu verfolgen.

Termographie in der Brustkrebsdiagnostik

Eine Thermographie eignet sich insbesondere zur Vorsorgeuntersuchung bei Frauen, um eine Anlage zu Brustkrebs oder zu anderen Krankheiten schon früh zu erkennen, welche mit einer Wärmeveränderung zu sehen ist. Besagte Wärmeveränderungen (besonders Überwärmungsherde) einer Krebserkrankung gehen bekanntlich um viele Jahre voraus und sind erkennbar, noch bevor Veränderungen im Ultraschallbild oder im mammographischen Bild zu sehen sind. Dabei sind Temperaturschwankungen bis auf 0.01°C mit dieser Methode zu erkennen und auszuwerten.

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