Weihrauch – Boswellia serrata – Boswellia carterii

Weihrauch ist schon seit vielen Jahhunderten als entzündungshemmendes Mittel bekannt.

Beim Wort „Weihrauch“ ist der erste Gedanke gewöhnlich an das in einer Kirche während verwendete Weihrauch, das Schwenken des Weihrauch-Kessels und den intensiv duftenden Rauch.

Weihrauch war aber bereits in der Antike eine kostbare Spezialität. Schon die Ägypter nutzten es zum Einbalsamieren, als Räuchermittel und zum desinfizieren.

Durchaus weniger verbreitet ist, dass das Harz des indischen Boswellia serrata Weihrauchbaumes bereits seit über 3000 Jahren als Heilmittel in der indischen Ayurveda Naturheilkunde gebraucht wird. Bei Entzündungen, Drüsenschwellungen, Geschwüren, Knochenbrüchen sowie Entzündungen des Mundraumes wurde es als Salbe aufgetragen. Man bezeichnete es „Guggul“ nach der alten Sanskrit-Bezeichnung der Pflanze.

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[tab title=“Fakten“] [raw]
WIRKUNG VON WEIHRAUCH

Weihrauchharz enthält, neben anderen Substanzen wie Gerbstoffe und ätherischen Ölen, sogenannte Boswelliasäuren (5-8%). Von diesen ist bekannt, dass sie antiphlogistische (entzündungshemmende) Eigenschaften haben. Entzündungen im Körper zeigen sich durch Schwellungen, Ödembildung, Rötungen, Wärme und gestörte Organfunktionen. Sie werden durch das Enzym 5-Lipoxygenase verursacht.

Dieses Enzym ist für die Bildung der Leukotrienen verantwortlich, körpereigene Stoffwechselprodukte. Diese sind dafür verantwortlich dass chronische Entzündungen aufrechterhalten bleiben. Ist man in der Lage, die übermäßige Leukotrienen-Produktion zu stoppen, kann sich auch die chronische Entzündung zurückbilden.  Da das 5-Lipoxygenase Enzym für die Leukotrienen-Produktion verantwortlich ist, könnte man durch die Inaktivierung dieses Enzyms den Prozess stoppen. Genau hier kommen die Boswellia-Säuren ins Spiel. Sie können die Tätigkeit des 5-Lipoxygenase Enzyms hemmen.

H15 Ayurmedica ® *

WEIHRAUCH PRODUKTE

Beim Lesen von Studien die von verschiedenen als Referenz über Weihrauch Präparate herangezogen werden, ist wichtig zu erfahren dass es hier Unterschiede gibt. Eine große Zahl dieser Studien wurde mit dem Weihrauch Präparat H15-Ayurmedica®* durchgeführt. Dies bestens erforschte Weihrauch Produkt ist nicht mit anderen zu vergleichen. Trotzdem werben andere Hersteller oder Vertreiber mit diesen Studien. Wissenschaftlich ist dies jedoch nicht wahrheitsgemäß. Ebenfalls ist es unserer Meinung nach mehr oder weniger als Marketing zu werten, dass der akrikanische Weihrauch wegen seiner höheren Anteile an Boswellia säuren, deshalb auch mehr Wirkung erzielen soll. Vielmehr ist die Bioverfügbarkeit als wichtig zu betrachten, damit die Wirkstoffe dort in der Zelle und dem Gewebe, wo es notwendig ist auch ankommen. Deshalb werden die H15 Weihrauch Tabletten von uns empfohlen.

Patienten, die auf der Suche nach einem guten Weihrauch Produkt sind, sollten sich deshalb gut informieren. Zu Indikationen und Dosierungen, sollte immer ein Arzt oder Heilpraktiker zu Rate gezogen werden.

*H15 Ayurmedica® ist ein Lebensmittel zum Verzehr, formalrechtlich „Lebensmittel eigener Art“. Kein Arzneimittel, kein Nahrungsergänzungsmittel.

Bei folgenden Indikationen können erhöhte Leukotrienenwerte im Körper festgestellt werden:

Lungenfibrose, Atmunsschmerzsyndrom bei Erwahchsenen, allergisch verursachte Rhinitis (Nasenschleimhautentzündung), Lungenleiden, Asthma, Rheumatoide Arthritis, Lupus erythematodes (Autoimmunerkrankung), allergisch verursachte Bindehautenzüngund, Knochen- und Gewebserkrankungen, Lyme Arthritis (Lyme Borreliose), Gicht, Psoriasis (Schuppenflechte), Hautleiden, Urticaria (Nesselsucht).

Darmentzündungen wie Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Leberzirrhose, Bauchspeicheldrüsen-Entzündung, Gastro-Intestinale Erkrankungen, Störungen des ZNS (Zentrales Nerven System), Astrozytom (Gehirntumor), MS (Multiple Sklerose), Myokordiale Ischiämie (Durchblutungsstörungen im Herzbereich), Brüchigkeit oder Durchlässigkeit der Blutkappilaren (Haargefäße), Nikotinsucht.

Menschen mit folgenden Beschwerden oder Symptomen suchen nach Weihrauch (Boswellia):  

  • entzündungshemmendes Phytotherapeutikum
  • rheumatische Schmerzen
  • Gelenkschwellungen und Schmerzen
  • Erkrankungen mit erhöhtem Tumor Nekrosefaktor-Alpha
  • Immunmodulation
  • Alternative zu Cortison
  • Zytostatische Wirkung
  • Infektanfälligkeit
  • Bauchkrämpfe und Durchfällen
  • Begleitentzündungen (Auge, Haut, Sinus-Nebenhölen, Zähne)
  • Gehirntumoren (Prof. Thomas Simmet, Pharmakologie UNI Bochum)
  • Verminderte Corticoid-dosis bei chronisch entzündlichen Erkrankungen
  • Verbesserte Entzündungsparameter: TNF-a, BSG, CRP, Fibrinogen, Thrombozyten
  • krankheitsbedingtes Untergewicht
  • sämtliche Leukotrien-Erkrankungen:
  • Rheumatoide Arthritis
  • Morbus Bechterew
  • Asthma
  • Colitis und Morbus Crohn (Dr. Henning Gerhard, Uni Klinik Mannheim): „Schon bei 3×1 Tbl bessern sich die Symptome innerhalb 2 Wochen“
  • Psoriasis
  • Chron Hepatitis (Weihrauch stimuliert auch die Leber)

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[tab title=“Weirauch bei Gehirntumoren“] [raw]
BEI GEHIRNTUMOREN

Professor Dr. Thomas Simmet, ein Pharmakologe aus Bochum, berichtet über Weihrauchextrakt und dessen Einsatz bei Astrozytomen. Es konnte bei dieser Art von Tumoren, mit dem Weihrauch-Präparat deutliche klinische Besserungen der Hirndrucksymptome erreicht werden. Darüberhinaus wurde das Wachstum der Tumorzellen gehemmt. Prof. Simmet konnte in klinischen Tests und in Zellkulturversuchen zeigen, dass ein Tumorwachstum und die begleitend auftretenden Ödeme eventuell durch Leukotriene verursacht werden. Der von den Tumorzellen ausgeschütte Stoff, hilft Ihnen sich unter ihrem Einfluss weiter zu vermehren. Ein wahrer Teufelskreis, nur sehr schwer zu durchbrechen ist. Mit der Bösartigkeit steigt die Bildung der Leukotriene, berichtet Prof. Simmet.

Gemeinsam mit dem Neurochirurgen Michael Winking von der Universität Gießen, erarbeitete Prof. Simmet die Ergebnisse, welche er auf einem internationelen Kongreß für Phytotherapie in München vorstellte.

Für eine Woche lang erhielten 25 Patienten, einen Trockenextrakt des Boswellia-Baumes. In der Folge, wurde das Geschwulst durch eine Operation entfernt. Überaschenderweise zeigte sich, dass der Tumor bei jedem 2. Patienten bereits weitgehend abgestorben war. Die Ödeme verkleinerten sich ebenfalls, womit die neurologischen Ausfälle wie Sprachstörungen bei einigen Patienten weniger wurden.

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[tab title=“Einnahme“] [raw]
DOSIERUNG

Bei chronischen entzündlicher Beschwerden wird von verschiedenen Quellen eine Empfehlung von 3 x 800mg Trockenextrakt täglich empfohlen. Bei weniger starken Beschwierden 3 x 400mg. Für Kinder bis 10 Jahren wird die halbe Dosis angegeben. Nebenwirkungen, toxische Wirkungen, Gegenanzeigen oder Symptome bei einer Überdosierung sind bisher keine bekannt.

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[tab title=“Studien“] [raw]

  • Deutsches Ärzteblatt: Die Rolle von Boswellia Säuren in der Behandlung von maligner Gliome  – HIER ALS PDF LESEN!
  • Einfluss des Weihrauchextraktes H15 auf die Wachstumskinetik hirneigener Tumoren bei Wistar-Ratten HIER ALS PDF LESEN!
  • März 2000 – UNI Ulm und Münster – Prof. Dr. Simmet et al. – Acetyl-Boswelliasäuren – neue katalytische Inhibitoren der menschlichen Topoisomerasen I und II alpha. (Acetyl-Boswellic Acids Are Novel Catalytic Inhibitors of Human Topoisomerases I and II) HIER ALS PDF in English LESEN!

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