Quercetin Krebs – Quercetin bei biologischer Krebstherapie

Quercetin: ein bärenstarkes Antioxidans, das nicht nur in der Krebstherapie von Nutzen sein kann.

Ein bärenstarkes antioxidans, dass nicht nur für die Krebstherapie von Nutzen sein kann!

Quercetin (vom lateinischen quercus=Eiche) natürlicher gelber Farbstoff der in vielen Pflanzen vorkommt. Es ist der quantitativ bedeutendste Vertreter aller Flavonoide und im Reich der Pflanzen sehr verbreitet. Quercetin findet sich in Äpfeln, Zwiebeln, Beeren, Tee, Kohlgemüse, Nüssen, Blüten, Blättern, Rinden diversen Pflanzensamen und auch in der Haut der Weintrauben, letztlich auch im Wein. Darüberhinaus ist es in unzähligen Heilpflanzen wie Ginko biloba, Johanneskraut (Hypericum perforatum), Holunder (Sambucus canadensis) aufzufinden. Hier wird sogar dem Quercetin ein erheblichen Teil der Heilwirkung zugeschrieben. Verschiedenen wissenschaftlich-experimentellen Studien zufolge wirkt es in sehr weitläufiger Hinsicht auf den Menschen.

Das Quercetin ist ein antioxidatives Flavonoid, das seit mehr als 30 Jahren dazu verwendet wird, die Widerstandskraft gegenüber Nahrungsmittel- und Atemwegsallergien zu verstärken. Die biologischen Effekte erklären ergeben sich im wesentlichen durch seine antioxidative Aktivität, in der spezifischen Synergie mit dem Vitamin C (Quercetin und Vitamin C schützen und regenerieren sich gegenseitig) und durch eine abwechslungsreiche und vielseitige entzündungshemmende Aktivität:

  • Das Quercetin hemmt die Enzyme Cyclooxygenase (COX) und Lipooxygenase (LOX), was die Produktion der hauptsächlichen Entzündungsmediatoren reduziert: Prostaglandine und Leukotriene.
  • Das Quercetin hemmt die Produktion von Histamin, indem es die Basophile und die Mastozyten stabilisiert. Das Histamin ist direkt verantwortlich für die meisten unangenehmen Symptome, die mit den Allergien assoziiert sind (Niesen, Juckreiz, usw.).
  • Das Quercetin wirkt direkt in dem Darmtrakt, um die Reaktionen auf die Nahrungsmittelallergene zu reduzieren.
  • Eine Längsstudie mit 809 Männern, die 5 Jahre teilgenommen haben (Lancet, 23 octobre 1993 ; 342 : 1007-11), zeigt, dass ein erhöhter Konsum von Quercetin das globale kardiovaskuläre Risiko um ein Drittel reduziert. Das Quercetin besitzt wissenschaftlich nachgewiesene antithrombotische und gefäßerweiternde Effekte.
  • Das Schlaganfallrisiko ist umgekehrt proportional zu der Einnahme von Quercetin: die Personen, die davon am wenigsten konsumieren, weisen ein vierfach höheres Risiko auf.
  • Das Quercetin schützt die Nieren vor der erwiesenen Toxizität von bestimmten Medikamenten (Cyclosporin).
  • Das Quercetin verbessert deutlich die Symptome der Prostatitis und des chronischen Syndroms von Beckenschmerzen.
  • Die krebshemmende Aktivität von Quercetin war Bestandteil von mehreren vielversprechenden Studien.

 

Die Heileffekte von Quercetin für die Gesundheit waren lange Zeit aufgrund seiner mittelmäßigen Darmabsorption, die es nötig gemacht haben, täglich eine große Anzahl von Kapseln einzunehmen, um daraus die Vorteile zu gewinnen, mäßig. Eine verbesserte Form des Quercetins, das Isoquercitrin (Quercetin-3-0-Glukosid), wurde gerade aus der brasilienischen Pflanze Dimoprhandra mollis isoliert, und dank des Glukosidteils des Moleküls, ist seine nachgeprüfte gastro-intestinale Absorption jetzt 5 bis 20 mal besser. Der plasmatische Spitzenwert wird auch sechsmal schneller als mit traditionellen Formen des Quercetins erreicht.

Quercetin und Rutosid zählen in der Gruppe der Polyphenole, mit den Anthocyanen, Proanthocyanidinen und dem Epigallocatechingallat (grüner Tee) zu den stärksten Antioxidantien.