Indol-3-Carbinol

Brokkoli_S
Indol-3-Carbinol vor allem aus Brokkoli oder anderen Kreuzblütengewächsen

Zu einer Zeit als man Gemüse, hauptsächlich in Kohl, eine anti-kanzerogene Wirkung feststellte, machte man sich auf die Suche nach dem Inhaltsstoff, dem man diese Wirkung zu zuordnen konnte. Das Indol-3-Carbinol (I3C) wurde gefunden. Diese Phytochemikalie soll die Fähigkeit haben, Krebs, vor allem hormonbedingten, zu verhindern. 1960 machte man die ersten Untersuchungen über Indol-3-Carbinol (I3C). Die antikanzerogenen Eigenschaften in Bezug auf chemischer Kanzerogene war hier im Fokus. Seit dieser Zeit konnten Wissenschaftler den hoch effektiven Schutz, der über verschiedene Mechanismen abläuft, immer wieder nachweisen. Die in der Natur (Gemüse) vorkommenden Abbauprodukte des I3C regieren unvorhersehbar. Bei der isolierten Substanz I3C konnte man einen eindeutigen Schutz vor Krebs herausstellen. Auch eine Therapie Hormon bezogener Krebsarten (Brust, Prostata) kann erfolgreich sein. Das immense Potential von I3C Östrogen zu blockieren hat einige eher zurückhaltende Wissenschaftler zu euphorischen Lobeshymnen. (Meng Q et al. 2000. J Nutr 130:2927-31).

Premium Indol-3-Carbinol kaufen!

[tabs]

[tab title=“Fakten“] [raw]

Bindung Krebs verursachender Substanzen:

I3C kann, toxische und krebsauslösende Substanzen (Karzinogene) wie Dioxine,  Aflatoxine und Amine unschädlich machen und damit die DNA, die zelluläre Erbsubstanz, vor bösartigen Zellveränderungen zu schützen.

Hemmung der Zellteilung und -vermehrung: I3C greift direkt in den Zellzyklus ein und hemmt die schnelle Teilung von Krebszellen, welche typisch ist.

Eine Zusammenfassung aus verschiedenen Studien zeigte:

  • I3C erhöht die Umwandlung von Östradiol zu „schwächerem“ Östrogen, was wiederum das Brustkrebsrisiko senkt
  • Verhindert das Wachstum menschlicher Krebszellen (54-61%) und fördert deren Selbstzerstörung (Apoptose)
  • Verhindert unter Laborbedingungen die menschlichen Brustkrebszellen MCF7 besser als Tamoxifen
  • Schützt vor den Umweltgiften Toxin und Dioxin
  • Stellt das so genannte p21 Tumorunterdrücker-Gen wieder her
  • Schützt auf antioxidativem Weg

 

Indole-3-Carbinol:

  • fördert die Umwandlung von Estradion in ein schwächeres Oestrogen, womit die Brustkrebsrate reduziert werden konnte.
  • wirkt auch bei Brustkrebs ohne Oestrogen Rezeptoren
  • stoppt das Krebswachstum in menschlichen Krebszellen (51-61%) und führt zur Selbstzerstörung von Krebszellen
  • im Labor stoppt es menschliche Brustkrebszellen besser als Tamoxifen (90% im Vergleich zu 60% bei Tamoxifen)
  • schützt vor dem Umweltgift Dioxin
  • hat eine antioxidative Wirkung

 

[/raw] [/tab]
[tab title=“Einnahme“] [raw]

Indol-3-Carbinol kann begleitend vorwiegend bei hormonell bedingten Krebsarten wie Prostata-, Brust- und Gebärmutterkrebs eingesetzt werden.

Sekundärprävention: Nach Beendigung oder auch begleitend während einer Strahlen-, Chemo- oder anderen spezifischen Krebstherapie kommt I3C zum Einsatz, um mögliche Nebenwirkungen der Behandlung zu verringern und zugleich deren Wirksamkeit zu erhöhen.

Indol-3-Carbinol regt außerdem die körpereigene Bildung von Gluathion in den Leberzellen (Hepatozyten) an. Gluathion wiederum unterstützt die Leber in ihrer Entgiftungsleistung und bewahrt auch das Erbgut der Körperzellen vor Schädigungen aufgrund der Strahlungstherapien.

Dosierungsempfehlung: Begründet auf Studien wird geschätzt, dass die Mindestdosierung zur Verhinderung des Brustkrebses täglich 300 bis 400 mg beträgt. Es wurden bei der Behandlung akuter Fälle aber auch schon 400-1000mg ohne Nebenwirkungen verabreicht.

Kombination: Unterstützende Wirkung in Verbindung mit folgenden Nahrungsergänzungsmitteln ist möglich: Biobran (Arabinoxylan), Curcumin (möglichst hochdosiert ebenfalls östrogenausgleichend), Vitamin D.

Die oben genannten Informationen ersetzten keinesfalls einen individuellen Therapievorschlag eines Arztes oder Heilpraktikers. Bitte stimmen Sie eine Dosierung immer mit Ihrem Therapeuten ab.

[/raw] [/tab]
[tab title=“Studien“] [raw]

Mehr als 30 breit angelegte Studien bestätigen die signifikante Antikrebswirkung von Indol-3-Carbinol (I3C). Hier nur einige davon:

  • Brew et.al. Int J Cancer PMC 2012 July 19 – Indole-3-carbinol inhibits MDA-MB-231 breast cancer cell motility and induces stress fibers and focal adhesion formation by activation of Rho kinase activity – HIER ALS PDF LESEN!
  • Galluzi et.al. PLoS One. 2012; 7(8): e43249 – Induction of Endoplasmic Reticulum Stress Response by the Indole-3-Carbinol Cyclic Tetrameric Derivative CTet in Human Breast Cancer Cell Lines – HIER ALS PDF LESEN!
  • Marconett et.al. Carcinogenesis. 2011 September; 32(9): 1315–1323 – Indole-3-carbinol downregulation of telomerase gene expression requires the inhibition of estrogen receptor-alpha and Sp1 transcription factor interactions within the hTERT promoter and mediates the G1 cell cycle arrest of human breast cancer cells – HIER ALS PDF LESEN!
  • Weng et.al. Cancer Lett. 2008 April 18; 262(2): 153 – Indole-3-carbinol as a chemopreventive and anti-cancer agent – HIER ALS PDF LESEN!
  • Garikapaty et al. Oncol Rep. 2005 Jan;13(1):89-93 – Anti-carcinogenic and anti-metastatic properties of indole-3-carbinol in prostate cancer
  • Bell, et al. Gynecol Oncol. 2000 Aug;78(2):123-9 – Placebo-controlled trial of indole-3-carbinol in the treatment of CIN
  • Wong et al. J Cell Biochem Suppl. 1997;28-29:111-6 – Dose-ranging study of indole-3-carbinol for breast cancer prevention
  • Grubbs et al. Anticancer Res. 1995 May-Jun;15(3):709-16 – Chemoprevention of chemically-induced mammary carcinogenesis by indole-3-carbinol

[/raw] [/tab]
[/tabs]

Schreibe einen Kommentar