Das „Saftfasten“ ist eine bekannte Variante des Heilfastens.

Heilfasten kann als regulatives Selbstheilungsverfahren bezeichnet werden, welches sehr gut untersucht ist. Trotzdem scheint eine richtige Anleitung der Schlüssel zum Erfolg zu sein. Verschiedene Methoden sind inzwischen bekannt, und so mancher kann durchaus verunsichert sein und die Frage stellt sich: Welche Heilfastenkur ist für mich die Richtige?

Generell belegen viele Studien die gesundheitlichen Vorteile, wenn man auch nur zeitweise auf gewisse Nahrungsmittel oder Alkohol verzichtet. Die reinigende Wirkung für den gesamten Organismus ist spürbar. Der Vorteil liegt auf der Hand. Jeder kann es im prinzip zu Hause durchführen. Man muss sich nicht extra Urlaub dazu nehmen, wenngleich es natürlich komfortabler sein kann, wenn man nicht arbeiten muss, solch eine Fastenkur durchzuführen. Sogar gewisse Fastenwanderungen werden angeboten, von denen viele Teilnehmen sehr positiv berichten. Generell sollte man jedoch „Extreme“ vermeiden.

Auch wenn man von Schreckensmeldungen ließt, dass Heilfasten tötlich sein kann, bestätigen unzählige Heilpraktiker, Ärzte und Therapeuten, dass dies absolut ungefährlich und sehr gesundheitsfördernd ist.

Die Geschichte des Fastens ist über 2500 Jahre alt und gut belegt. In sämtlichen Religionen wird es erwähnt und es ist sogar ein fester Bestandteil.

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Verschiedene Varianten von Fasten sind: Molkefasten, Saftfasten, Obstfasten, Basenfasten. Dabei sind die  F.X. Mayr Kur, die Breuss Kur und die Schrothkur besondere Formen.

In seiner ursprünglichen form war es oftmals ein reines Wasser- oder Teefasten. Hier wurde, wie der Name schon andeutet, während der gesamten Dauer der Fastenkur nur Wasser oder Tee getrunken. Dr. Otto Buchinger war es der hier das Saftfasten bekannt gemacht hatte, welches heute als Buchinger-Fasten bezeichnet wird.

Da immer mehr Menschen an Beschwerden wie Kopfschmerzen, Allergien, Darmbeschwerden, Rückenschmerzen oder Rheuma leiden, sollte man nicht einfach irgendeine Fastenkur ausprobieren sondern genau auswählen welche die richtige ist. Aus der Erfahrung verschiedener Methoden empfehlen wir eine Variante, die so angepasst wurde, dass Sie möglichst vielen Menschen einen großen Nutzen bringt und so wenig wie möglich Nebenwirkungen auftreten.

Die Heilfasten Anleitung nach René Gräber, wird in seinem Buch bestens beschrieben. Lange Jahre Erfahrung mit Heilfasten an sich selbst und unzähligen Patienten, mit den unterschiedlichsten Beschwerden sind in diesem Werk zusammengefasst.

Wer kann Fasten?

Grundsätzlich jeder! Jedoch ist es von der eigenen Gesundheit und Zustandes abhängig. Gesunde Menschen können prinzipiell selbstständig fasten und eine Heilfastenkur zu Hause in Betracht ziehen.

Menschen mit Erkrankungen sollten jedoch immer unter Anleitung fasten. Dies kann eine Fastenklinik sein oder ein entsprechend ausgebildeter Arzt oder Heilpraktiker. Das Alter spielt hier keine Rolle, denn auch Menschen in den späteren Lebensjahren können dies tun.

Nicht auf eigene Faust fasten sollten Sie, wenn Sie:

  • unter einer schweren seelischen Störung leiden oder sehr labil sind
  • gerade eine schwere Krankheit überstanden haben
  • wegen einer chronischen Krankheit regelmäßig Medikamente einnehmen müssen
  • an Diabetes Typ 1 leiden
  • eine chronische Hepatitis haben
  • sich nicht besonders gut fühlen
  • sehr gestresst sind
  • über 65 oder unter 20 Jahre alt sind
  • Marcumar oder ähnliche Blutgerinnungshemmer nehmen

 

Unter keinen Umständen sollten Sie fasten, wenn Sie

  • eine schwere Herzerkrankung haben
  • eine Tuberkulose haben
  • unter ausgeprägten Gefäßschäden oder Arteriosklerose leiden
  • eine Krebserkrankung haben
  • unter einer Essstörung leiden wie: Magersucht, Bulimie oder Esssucht
  • schwanger sind oder stillen

 

Sie können vom Fasten besonders profitieren, bei

  • Asthma oder anderen Bronchialerkrankungen
  • Allergien
  • Darmstörungen und anderen Erkrankungen der Verdauungsorgane
  • Erkrankungen des Rheumatischen Formenkreises (Rheuma)
  • Gelenkerkrankungen
  • Herz- Kreislauferkrankungen
  • Endokrine Störungen
  • Migräne
  • Hauterkrankungen

 

Quelle: Rene Gräber – Autor, Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge

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