Enzyme enttarnen Tumorzellen!

Enzyme – Enzymtherapie bei Krebs

Die Enzymtherapie ist aus der ganzheitlichen biologischen Krebstherapie nicht wegzudenken.Enzyme werden auch als Wirkungsverstärker anderer Therapien eingesetzt. Ihre Anwendung kann in der biologischen Krebsbehandlung mit weiteren Mitteln zur Abwehrstärkung kombiniert werden. Die Wirksamkeit von Immuntherapeutika wie Mistel-, Thymus- oder Peptidpräparaten wird dadurch erhöht.

Enzyme sind bei praktisch allen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt. In der biologischen Krebstherapie gehören sie zu den Wirkstoffen, die dabei helfen, das aus dem Gleichgewicht gekommene Immunsystem wieder zu modulieren:

[tabs]
[tab title=“Geschichte“] [raw]

Bereits im Altertum wurden Enzyme unbewusst genutzt, wie beispielsweise zur der Wein- oder Bierherstellung. Im Gegensatz dazu werden heute Enzyme sehr gezielt eingesetzt.

Die Enzymtherapie geriet leider für lange Zeit in Vergessenheit und bis zur Wiederentdeckung und Akzeptanz dauerte es.

Der Naturwissenschaftler Réaumur (1683 – 1757) bewies, zusammen mit dem Priester Spallanzani, an einem Raubvogel, dass die Nahrung nicht, wie bisher gedacht, mechanisch im Magen zerkleinert wird, sondern durch eine Substanz im Magensaft zersetzt wird. Man fütterte dafür dem Raubvogel eine durchlöcherte Metallkapsel mit Fleischinhalt.  Nachdem er diese wieder hervorwürgte hatte, war die Kapsel leer. Im darauffolgenden Versuch legte man einen Schwamm in die Metallkapsel, um den Magensaft des Vogels zu gewinnen. Als dies glückte und man den Magensaft anschließend auf Fleisch träufelte, zersetzte es sich.

Um 1900 behandelte der schottische Arzt John Beard Krebskranke mit Erfolg. Er applizierte wässrigen Presssaft aus dem frischen Pankreas von Ferkeln und Lämmern. Kollegen wiederholten dies mit bereits vorbereiteten Pankreasextrakten, konnten aber keine Wirkung nachweisen. So geriet die Therapie mit Enzymen in Vergessenheit. Man wusste damals noch nicht, dass Enzyme ihre Aktivität verlieren, wenn sie über einen längeren Zeitraum hinweg aufbewahrt werden.

Erst etwa 30 Jahre später wurde die Enzymtherapie durch Ernst Freund, den Direktor der Krebsstation des Rudolfina-Spitals in Wien, und seine Assistentin Gisa Kaminer wiederentdeckt. Sie beobachteten, wie Krebszellen in vitro (im Reagenzglas) aufgelöst werden, wenn ihrem Nährmedium das Serum gesunder Blutspender hinzugefügt wird. Das Serum Krebskranker hingegen ist onkozytolytisch inaktiv.

Fast zur gleichen Zeit trat Prof. Max Wolf, ein Universalgenie, 1885 in Wien geboren, in Erscheinung. Etwa um 1930 herum konzentrierte er sich nur noch auf die Enzymforschung, als ihm die Schlüsselrolle sowie die damit verbundenen enormen Möglichkeiten der Enzyme bewusst wurden. Prof. Wolf kam in Wien in Kontakt mit Freund und Kaminer. Nach Freunds Tod forschte er weiter. Der Professor stellte fest, dass die Hemmstoffe im Blut Krebskranker durch kleine Mengen von Chymotrypsin oder Plasmin beseitigt werden. Anschließend an weitere Forschungsarbeiten konnte das geeignete Gemisch aus Hydrolasen gefunden werden, das sogenannte Wolf-Benitez-Enzymgemisch (WOBE – Enzyme).

Die Unschädlichkeit und die geeignete Dosierung wurden in Tierversuchen nachgewiesen. Zu den Patienten, die Wolf mit Enzymen therapierte, gehörten Marilyn Monroe, Charly Chaplin, Marlene Dietrich, Pablo Picasso, die Kennedys und viele mehr. 1976 starb Professor Max Wolf als 91-jähriger und übergab Karl Ransberger, einem Biologen, sein wissenschaftliches Erbe. Es gehörte von nun an zu dessen Aufgaben, die skeptische Fachwelt davon zu überzeugen, dass die Enzyme sicher in der Anwendung sowie kombiniert mit anderen Medikamenten verträglich sind, keine Nebenwirkungen besitzen und die zuvor behaupteten gesundheitsfördernden Wirkungen tatsächlich auslösen. Mit der Gründung der Mucos Pharma in Geretsried und der Entwicklung von Phlogenzym® setzte Karl Ransberger weitere Meilensteine. Im Alter von 70 Jahren verstarb dieser, wonach Dr. Hellmut Münch seine wissenschaftliche Nachfolge antrat.

[/raw] [/tab]
[tab title=“Fakten“] [raw]

In der unterstützenden Krebstherapie werden vor allem proteolytische, also eiweißspaltende, Enzyme eingesetzt. Es sind vorwiegend Bromelain aus der Ananas, Papain aus der Papaya, sowie Trypsin und Chymotrypsin aus Bauchspeicheldrüsen von Tieren. Die Präparate enthalten jene Enzyme in hochgereinigter Form. Es gibt sie in rein pflanzlicher (wie z. B. Wobenzym N®, Bromelain POS®, Regazym Plus®, Proteozym®) oder gemischt tierisch-pflanzlicher Darreichungsart. (wie z.B. Phlogenzym®, Enzym-Wied N®, Neozym E®, Wobe-Mucos NEM® oder KaRazym®).

Unbedingt zu beachten ist die Einnahmezeit der Enzyme: Diese sollte 60 bis 90 Minuten vor den Mahlzeiten erfolgen, da sonst die Funktionsfähigkeit der Enzyme nicht gewährleistet ist.

  • enttarnen Tumorzellen, sodass diese für das Immunsystem erkennbar werden. Sogenannte Immunkomplexe, die das Abwehrsystem irritieren, werden von Enzymen aufgelöst. Killer- und Fresszellen können somit ihre Aktivität erneut gegen Tumorzellen richten
  • hemmen Entzündungen und lassen Gewebeschwellungen abklingen
  • stärken die Immunabwehr, verbessern die Wundheilung und beugen Ödemen vor

„Enzymtherapie bei Krebs jetzt wissenschaftlich untermauert:

Nach den Erfahrungen werden mit Komplementärmedizin toxische konventionelle Krebstherapien besser toleriert und Lebensqualität gesteigert.

MÜNCHEN (wst). In der onkologischen Komplementärmedizin hat die systemische Therapie mit pflanzlichen und tierischen Enzymen einen festen Platz. Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern will sich um Studien zur Überprüfung der Wirksamkeit bemühen, die wissenschaftlichen Standards genügen.

Kein Krebspatient dürfe auf Errungenschaften der Onkologie verzichten, hat Dr. Hellmut Münch aus Unterwössen auf einer Veranstaltung der Wissenschaftlichen Gesellschaft zur Förderung der Enzymtherapie (WGFE) in München betont. Gleichzeitig sollten aber auch die Chancen der Komplementärmedizin genützt werden.

Münch ist Leiter der Medizinischen Enzymforschungsgesellschaft (MEF) und Inhaber einer Praxis mit immunologischem Schwerpunkt. Ihm erscheint es besonders wichtig, durch eine immunmodulatorische Therapie das Immunsystem wieder zu stärken, wenn es durch Krebs, aber auch durch die konventionelle Therapie in Mitleidenschaft gezogen worden ist. Basis sind Erkenntnisse, wonach bei Krebspatienten überzufällig häufig die Proteasenaktivität im Serum vermindert ist. In Münchs ganzheitlichem Konzept hat die Therapie mit magensaftresistent verpackten pflanzlichen und tierischen, proteolytisch aktiven Enzymen einen hohen Stellenwert, etwa mit Wobe-Mucos® NEM, einem Selen-angereicherten Enzymgemisch aus Papain, Trypsin und Chymotrypsin.

Münchs Erfahrung mit mehreren hundert Krebspatienten stimmt mit den Ergebnissen kleinerer Studien überein, wonach sie mit einer solchen Komplementärtherapie toxische konventionelle Krebstherapien besser tolerieren. Außerdem profitieren die Patienten bei der Lebensqualität und möglicherweise sogar bei der Prognose.

Die meisten der Studien mit diesem Trend genügten allerdings nicht mehr modernen wissenschaftsmethodischen Ansprüchen, räumte der Vorsitzende der WGFE, Professor Dieter Adam aus München, ein. Hier bestehe weiter Forschungsbedarf, sagte er.“ Quelle: www.aerztezeitung.de – Ärzte Zeitung vom 30.10.2008

Quellenangaben: MEF Medizinische Enzymforschungsgesellschaft e.V.
[/raw] [/tab]
[tab title=“Studien“] [raw]
Studien zum Thema Enzymtherapie folgen.
[/raw] [/tab]
[/tabs]

One thought on “Enzymtherapie

Schreibe einen Kommentar