DCA Dichloracetat (engl. Dichloroacetate) bei Krebs

DNA
DCA ist nicht nur bei genetisch bedingten Stoffwechselstörungen sondern auch bei Krebs einsetzbar

Dichloracetat ist eine chemisch “simple” Substanz,  welche seit Jahrzehnten erfolgreich zur Behandlung einer speziellen Form der Übersäuerung verwendet wird (Milchsäure). Dies betrifft z. B. auch eine genetische Stoffwechselstörung, die früher mit dem Tod betroffener Kinder endete.

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Wirkungsweise bei Krebs

Normalerweise gewinnen Zellen Energie durch die »Verbrennung« von Zucker zu Kohlendioxid und Wasser. Für diesen Verbrennungsvorgang sind die Kraftwerke in unseren Zellen – die Mitochondrien – auf Sauerstoff angewiesen.

Ängste, Konflikte und Stress behindern die Sauerstoffversorgung der Zellen und führen auch zu einer Ermüdung der Produktion von Adrenalin. Zu wenig Adrenalin unterstützt die Zellen nicht genug dabei, ihren Speicherzucker abzubauen und diesen ins Blut abzugeben. Eine zucker- und kohlenhydratreiche Ernährung tut ihr Übriges.

Wenn zu viel Zucker, aber nicht genügend Sauerstoff vorhanden ist, hat die Zelle nur noch zwei Möglichkeiten: Entweder zu sterben, oder aber sie versucht, ohne Sauerstoff zu überleben. Das funktioniert jedoch nur, wenn sie ihren Stoffwechsel auf die Vergärung des Zuckers zu Milchsäure umstellt. Leider wird sie damit aber zur Krebszelle. Die Milchsäure wiederum kann jene Kollagenstrukturen aufbrechen, die den Zellverband zusammenhalten sollten. Das bedeutet, dass sich jetzt die entarteten Zellen lösen, durch den Körper bewegen und an einer anderen Stelle neue Tumore bilden können.

DCA kann die Energieproduktion durch Gärung von Tumorzellen blockieren sowie die normale Energieproduktion der Mitochondrien aufgrund von Sauerstoff in den Zellen wiederherstellen. Die Mitochondrien haben  neben der Energiegewinnung noch eine andere sehr wesentliche Aufgabe. Sind die Mitochondrien ausgeschaltet, werden Zellen unsterblich da ihr Selbstzerstörungsprogramm außer Betrieb ist. Sobald DCA die Mitochondrien jedoch wieder zum Leben erweckt, erkennen diese die Entartung der Zelle und befehlen ihr den natürlichen Zelltod (Apoptose). Die Krebszellen sterben und der Tumor verschwindet.

Nebenwirkungen

Es kann zu neurologischen Beeinträchtigungen kommen, die sich in Schmerzen, Benommenheit und Gangunsicherheiten äußern können, sich aber nach Ablauf der Therapie innerhalb weniger Monate zurückbilden. Die Nierenfunktionen sollten während der Therapie überprüft werden. Im Vergleich zu den meisten schulmedizinischen Krebsmitteln sind die Nebenwirkungen von DCA als relativ harmlos zu bezeichnen.

Quellen für weitere Informationen:

  • Pearson H. Nature. 2007 Mar 29;446(7135):474-5.
    (Krebspatienten entscheiden sich für nicht zugelassenes Medikament.)
  • Michelakis ED et al. Br J Cancer. 2008 Oct 7;99(7):989-94.
    (Dichloracetat (DCA) als potenzielle am Stoffwechsel-ansetzende Therapie gegen Krebs.)
  • S. Bonnet et al. Cancer Cell 11, 37–51; 2007
    (Die Achse eines Mitochondrien-K+-Kanals wird bei Krebs unterdrückt und ihre Normalisierung fördert die Apoptose und hemmt das Krebswachstum)