ARABINOXYLAN  BIOBRAN® (MGN-3) – RBAC – Rice Bran Arabinoxylan Compound – Reiskleie Arabinoxylan Verbindung 

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Biobran wurde im Jahr 1992 das erste Mal in Japan von Hiroaki Media entwickelt. Der Name MGN-3 ist lediglich eine Ableitung der Anfangsbuchstaben seiner Entdecker Maeda, Ghoneum und Ninomiya.

Arabinoxylane sind Hemicellulosen. Sie werden im groben durch eine spezielle fermentative Spaltung mit Hilfe eines Enzymextraktes des Shiitake-Pilzes aus Fasern der Reiskleie gewonnen werden. Da fast keine Anteile des Pilzes mehr vorhanden sind, muss auch eine etwaige Pilzallergie nicht berücksichtigt werden.

Mehr Details finden Sie hier im Bereich „Fachinformationen“.

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Haupsächlich wird Biobran® in der naturheilkundlichen Behandlung von Patienten mit metastasierten Tumoren, nach schulmedizinischer Therapie eingesetzt. Das hohe Potential der NK-Zell-Aktivierung ist vorrangig und weil NK-Zellen Tumorzellen im Verhältnis 1:1 angreifen, ist die vorherige Verkleinerung der Tumormasse durch Operation oder andere Massnahmen von Vorteil. Biobran® soll ebenso in der Lage sein die Nebenwirkungen von Chemotherapie und Bestrahlung zu reduzieren, wenn es parallel eingenommen wird. Nach Herstellerangaben sprechen am besten Leukämien und multiples Myelom, aber auch Lymphome, Prostata-, Mamma- und Ovarial-Karzinome auf eine Biobran®-Therapie an. Prof. Pfeifer berichtet über erstaunliche Beispiele für Langzeitbesserung (5 Jahre und mehr) bei schulmedizinisch austherapierten Patienten (hauptsächlich Prostata und Mamma- Karzinom) durch Gabe von Biobran® in Kombination mit anderen naturheilkundlichen Immunmodulatoren (siehe unten Kombination mit anderen Therapien).  Sehr gute Erfolge bei schweren Fällen sind nach seinen Angaben aber nur bei 20-30% zu erhoffen.

WIRKUNG:

Arabinoxylan stimuliert vor allem die NK-Zell-Aktivität und vermehrt zudem die Anzahl der NK-Zellen, außerdem werden die T- und B-Zellen stimuliert und die Sekretition von TNF und γ-Interferon angeregt. Darüber hinaus konnte man eine direkte Apoptose-Stimulation in Tumorzellen (durch Caspase-Aktivierung) nachweisen.

Prof. Handgretinger und seine Untersuchungsgruppe schafften es, die Stimulierung der NK-Zellaktivität am gesunden Menschen nachzuweisen. Bei Krebspatienten konnte er bei erniedrigter NK-Zell-Aktivität mit Biobran® eine ähnliche Stimulierung erreichen wie mit den sehr teuren und nebenswirkungsreichen Interleucin-Injektionen (Il-2); die Kombination von Il-2 subkutan angewendet und Biobran® oral eingenommen ergab eine doppelt so starke Stimulation wie die Einzelanwendung der jeweiligen Substanz. Auch eine Stimulierung des Wachstums von NK-Zellen konnte erreicht werden.

NK-Zell-Wirkung bei Krebspatienten: NK-Zellen (große granulierte Lymphozyten, non-T non-B-Zellen) gehören zum angeborenen präformierten Immunsystem und zeigen keine erworbene Immunität (keine Immunantwort nach Antigenpräsentation oder Impfung), sondern zerstören Zellen, die als fremd erkannt werden, ohne vorher dafür sensibilisiert worden zu sein. Die Fremd-Erkennung der Target-Zellen geschieht, wenn die NK-Zelle mit ihren Kir-Rezeptoren keine spezifischen Hemm-Antigene auf der Targetzelle erkennt (z.B. HLA1-Rezeptor), oder wenn dieser HLA-Rezeptor von dem jeweils korrespondierenden entsprechenden NK-Kir-Rezeptor abweicht; gerade Tumorzellen sowie jene von bestimmten Viren befallene Zellen haben keine, weniger oder veränderte HLA- Rezeptoren. Können dagegen die NK-Kir-Rezeptoren  passende HLA- Rezeptoren auf der Target-Zelle erkennen, wird die NK-Zelle inaktiv und greift diese Zelle nicht an. So greifen NK-Zellen Tumor-Zellen umso weniger an, je mehr passende HLA-Rezeptoren die Tumorzelle exprimiert.

Durch Bestimmung von NK-Zellzahl und NK-Zell-Aktivität, ebenso aufgrund der aufwendigen Typisierung von Tumor-Zell-HLA-Rezeptor und NK-Zell-Kir- Rezeptor konnte  Prof. Handgretinger im Forschungslabor die Wirkung einer NK-Zell- Stimulation besser vorhersagen. Es zeigte sich auch, dass Tumorpatienten bezüglich Ihrer Lebensdauer vor allem dann von einer Stimulation der NK-Zellen profitierten, wenn anfangs wenige NK-Zellen vorhanden waren oder deren Aktivität erniedrigt war, sich die NK-Zellen sich durch Biobran® und / oder Il2 gut stimulieren ließen und die Tumorzellen keine passenden HLA-Rezeptoren exprimierten. Zudem erkranken Patienten mit hoher NK-Zellaktivität im Laufe ihres Lebens mit geringerer Wahrscheinlichkeit an malignen Tumoren. Diese Ergebnisse können erklären, warum Prof. Pfeifer bei schulmedizinisch austherapierten Patienten teils sehr gute Erfolge mit Immunstimulation (unter anderem mit Biobran®) hatte, hingegen teilweise keine Erfolge, wenn entweder die NK-Zellen nicht gut stimulierbar waren oder aber auch, wenn die Tumorzellen über passende HLA-Rezeptoren die NK-Zellen inaktivierten. Leider sind die aufwendigen Tests für die Typisierung und den Vergleich von Tumor-HLA-Rezeptoren sowie NK-Kir-Rezeptoren derzeit noch nicht für die tägliche Routine erhältlich. Die Bestimmung der NK-Zell-Zahl und -Aktivität wird dagegen in einigen Labors schon angeboten und kann Anhaltspunkte darüber geben, ob eine NK-Zell-Stimulierung beim jeweiligen Patienten indiziert ist.

DOSIERUNG:

Am häufigsten untersucht wurde eine Dosis von 2-3g (30-40mg/kg) Biobran® pro Tag. Vom Hersteller wird eine Einnahme nach dem Essen empfohlen (vorzugsweise 30min nach dem Essen). Eine maximale Wirkung bei vorher erniedrigter NK-Zell-Aktivität wurde in der Regel nach 1-2 Monaten erreicht, wonach man die Dosis dann eventuell auf 1g pro Tag reduziert. Eine Bezugsquelle für Biobran® finden Sie HIER.

NEBENWIRKUNGEN:

Selbst bei Langzeitanwendungen über 6-12 Monaten hinweg wurden keinerlei toxische Wirkungen von Arabinoxylan beobachtet. Als Kontraindikation gelten jedoch immunsupressive Therapien, Malabsorption, Zöliakie, Arabinose- und Xylose-Intoleranz.  Bei 8 Patienten, die wegen PcP mit Kortison behandelt wurden, konnte dennoch während einer 6-12 monatigen Biobran®-Therapie in keinem Fall eine Verschlechterung beobachtet werden.

KOMBINATION MIT ANDEREN THERAPIEN:

Laut Studien ist eine Kombination mit Curcumin wirkungssteigernd sowohl für Biobran® als auch Curcumin! Biobran® ist jederzeit mit homöopathischen Therapien kombinierbar. Zusätzliche naturheilkundliche Therapien, die andere Therapieansätze einschließen, werden oftmals empfohlen. Prof. Pfeifer stellt beispielsweise je nach Tumorart und Zustand des Patienten eine Therapie mit Biobran® und anderen Antioxidantien, C-Statin, Indol-3-Carbinol, Imusan, Zeolith = TMAZ und Prostasol individuell zusammen.

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QUELLEN:

  • BMT Braun Ltd.: Biobran Wissenschaftliche Unterlagen für Fachkreise; 06-01 / 2009
  • Ghoneum M: Biobran ein aktiviertes Arabinoxylan aus der Reiskleie; Anti-HIV Aktivitäten in vitro auch
  • Ghoneum M et al.: Modified arabinoxylan rice bran sensitizes human t cell leukaemia cells to death receptor induved apoptosis; Cancer letters 201, 41-49, 2003
  • Ghoneum M et al.: Natural Biological Responsmodifier (MGN-3) shown to be effective against tumor cell growth; 8h int. congress on antiagaing and biomedical technologies; dec 2007
  • Ichihashi K: Experience with administration of modified Arabinoxylan from rice brain in patinets with rhematoid arthritis; clinical Pharmcology and Therapy Vol 14 (4) 459-463, 2004
  • Handgretinger R: Immuntherapeutische Ansätze bei malignen Erkrankungen; Vortrag Forum Onkologie Stuttgart Okt. 2010; Fa. Bmtbraun; Prof Handgertinger Ärztlicher Direktor Universitätsklinik Tübingen, Kinderonkologie
  • Pfeifer B: Erfolgreiche komplementärmedizinische Ansätze in der modernen Tumortherapie; Vortrag Forum Onkologie Stuttgart Okt. 2010; Fa. Bmtbraun
  • Pfeifer B., Preiß J., Unger C.: Onkologie integrativ. Elsevier Urban & Fischer, München 2006
  • Sanada H: Hemmende Wirkung von Biobran gegenüber Leberfunktiosstörungen
  • Tsunekawa H: Effect of Long-term Administration of Immunomodulatory Food on Cancer Patients Completing Conventional Treatments; VOL.14  (3), 2004
  • Takahara K, Sano K: Life prolongation and qol improvement effect of rice bran arabinoxylan derivative (Biobran) for progressive cancer; clinical Pharmcology and Therapy VOL.14 (3) 267-271, 2004

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(Alles über Biobran® HIER ALS PDF BUCH von Spencer Bright – RBAC  „Der Weg zu einem starken Immunsystem“)


Nahezu sämtliche Forschungsarbeiten, die bisher über Biobran veröffentlicht wurden, sind auf die Gruppe um Ghoneum und Maeda zurückzuführen.

Schon lange weis mann, dass einige Polysaccharide unser Immunsystem anregen können indem sie als BRM (Biological Response Modifiers) wirken. Von Balaststoffen sagt man dass sie den Cholesterin-Spiegel senken können, den Zuckerstoffwechsel verbessern und den Darm von Giftstoffen befreien. Davon setzt man sogar einige in der Tumorbehandlung als Immun-Modulatoren ein.

Bestimmte Pilzfasern können Immunreaktion positiv fördern und Reiskleie spricht man antivale Eigenschaften zu. Wegen Ihres zu großen Molekulargewichtes ist es jedoch nicht möglich, dass viele der Polysaccharide aus Pflanzenfasern über den Darm aufgenommen werden können. Jene müssen in kleinere Komonenten, in Hemizellulosen aufgespaltet werden. Dann ist es möglich, dass sie über den Dünndarm unverdaut in den Blutstrom gelangen um eine Wirkung zu erziehlen.

Genau hier kommt Biobran ins Spiel. In Reiskleie ist Hemizellulose, Zellulose, Lingin und Pektin enthalten. Hemizellulose (ein Heteroglycan) welches eine sehr komplexe Struktur aufweist, enthält verschiedene Monosaccharide.

Hemizellulose B (eine besondere Art von Hemizellulose) ist wasserlöslich. Die Besonderheit ist das sie das kleinste Molekulargewicht aller Hemizellulosen hat, weshalb man annimmt, dass sie ohne molekulastrukturelle Veränderung, direkt aufgenommen werden kann. Sie besteht aus einer langen Xylose-Kette mit Arabinoseästen. Diese sind wiederum verzweigt in Glukose, Galaktose oder Uronsäure.

Die Hemizellulose B besitzt an sich keine immunmodulierende Wirkung. In einem speziellen Verfahren wird diese Hemizellulose B partiell hydrolisiert und mit Hilfe eines Enzymektraktes aus der Myzel des Shiitake Pilzes und Reiskleie hergestellt. Biobran (MGN-3) ist ein Reiskleie-Hemizellulose-Derivat. Das Hauptbestandteil ist ein b-1,4-Xyrophyronase-Hemizellulose Arabinoxylan.

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